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Hunden die Zähne putzen – So wirds gemacht!

Dentalhygiene bei Hunden

Zahnprobleme beim Hund sind Auslöser für vielerlei Erkrankungen. Beispielsweise kann der Hund Zahnschmerzen bekommen, er frisst schlecht, Mangelerscheinungen stellen sich ein. Oder Entzündungen greifen vom Hundezahn auf den Herzmuskel über. Sie können lebensbedrohlich sein. Vorbeugen lässt sich durch das Pflegen der Hundezähne. Wie das gelingt, erklärt der nachfolgende Artikel.

Wie entstehen Zahnprobleme beim Hund?

Beim Hund hat sich ein Zahn entzündet. Wie konnte es dazu kommen? In seinem Fang leben unzählige Bakterien. Einige von ihnen lösen Zahnkrankheiten aus. Auf Futterresten, die nach dem Fressen an den Zähnen und am Zahnfleisch haften, finden sie einen guten Nährboden und vermehren sich. Gleichzeitig setzen sich in den Auflagerungen Mineralien ab, die zur Aushärtung des Zahnbelags führen. Er lässt sich durch den Hundespeichel nicht wegspülen und irritiert das Zahnfleisch. Zahnerkrankungen drohen.

Zu den häufigsten Erkrankungen der Hundezähne zählt die Zahnfleischentzündung. Sie bewirkt, dass sich das Zahnfleisch zurückbildet. Der Zahn des Hundes wackelt. Dann verliert der Hund den Zahn. Hunde ohne Zähne können sich kaum artgerecht ernähren, Mangelerscheinungen drohen. Außerdem leiden sie unter Schmerzen, weil die Entzündungen auch zur Zersetzung des Kiefers führen.

Womit putze ich meinem Hund die Zähne?

Für die Hunde-Zahnpflege werden eine Hundezahnbürste und eine Hundezahncreme benötigt. Modelle, die sich auf den Finger aufstecken lassen, können einfacher gehandhabt werden. Außerdem drückt man mit ihnen nicht so stark auf, so dass das Zahnfleisch des Hundes nicht gereizt wird.

Wie oft muss ich Hunden die Zähne putzen?

Das Milchgebiss des Hundes besteht aus 28 Zähnen. Zwischen dem vierten und siebten Lebensmonat kommt es zu einem Zahnwechsel. Bereits in dieser Phase sollte mit dem Zähneputzen begonnen werden. Am besten wird täglich einmal nach dem Füttern geübt, weil der Hund dann weniger aufgeregt ist. Das bleibende Hundegebiss enthält 42 Zähne.

Bei der Hunde-Zahnpflege muss vorsichtig vorgegangen werden. Niemals darf der Vierbeiner bei dieser Prozedur bedrängt werden. Wichtig ist, dass der Hundebesitzer selbst ruhig bleibt, souverän auftritt und sich in Geduld übt. Anfangs werden lediglich die Lefzen des Hundes massiert, später die Zähne und das Zahnfleisch.

Solange das Zähneputzen für den Hund neu ist, wird er versuchen, mit der Hunde-Zahnbürste zu spielen und die Zahncreme abzulecken. Das ist nicht weiter schlimm. Anders als bei Zahncremes für den Menschen enthalten Hunde-Zahncremes keine Inhaltsstoffe, die die Gesundheit des Hundes gefährden können. Um dem Vierbeiner das Zähneputzen besonders angenehm zu machen, geben einige Hersteller ihren Produkten Geschmacks- und Duftstoffe bei, die an Leberwurst erinnern. Die Zahnpflege kann für den Hund also zu einem echten Highlight werden.

Wichtig ist, den Hund nach der überstandenen Zahnreinigung zu loben. Aber bitte nicht mit einem zuckerhaltigen Leckerli! Sonst wäre das Putzen umsonst gewesen, weil erneut eine Basis für die Ansammlung von Plaque geschaffen wäre.

Wie putze ich beim Hund die Zähne?


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Gibt es Alternativen für das Zähneputzen beim Hund?

Wurde es im Welpenalter versäumt, den Hund an die Zahnpflege zu gewöhnen, wird er sich später das Hantieren mit der Zahnbürste in seinem Fang nur ungern gefallen lassen. Dann können spezielle Mundspülungen zum Einsatz kommen, die die Ansammlung von Auflagerungen auf den Zähnen, Verfärbungen sowie einen üblen Mundgeruch beim Hund verhindern sollen. Einige von ihnen enthalten keimtötende Mittel, andere wirken mechanisch, indem sie die Auflagerungen abschmirgeln.

Was kann ich für die Zahngesundheit des Hundes noch tun?

Eine weitere wichtige Präventionsmaßnahme zur Vermeidung von Zahn- und Zahnfleischerkrankungen ist eine artgerechte Fütterung. Der Fleischanteil sollte möglichst hoch sein. Zusatzstoffe, ein hoher Getreideanteil, sogenannte Nebenerzeugnisse sollten nicht enthalten sein und schon gar kein Zucker.

Auch Kauartikel beugen Zahnproblemen beim Hund vor. Das Bekauen von Gegenständen entfernt Plaques und stärkt die Kaumuskulatur. Außerdem fördert es die Durchblutung des Zahnfleischs. Es kommt darauf an, die richtigen Produkte zu wählen. Sie dürfen nicht spitz sein, damit sie das Zahnfleisch nicht verletzen und müssen eine ausreichende Stabilität aufweisen. Hunde-Spielzeuge aus Vollgummi sind ideal, weil Kleinteile nicht verschluckt werden können. Auch Kauknochen eignen sich, sofern sie keinen Zucker enthalten.

Was mache ich, wenn der Hund Zahnprobleme hat?

Riecht der Hund unangenehm aus dem Fang, frisst er nicht gut, hat er einen Zahn verloren oder ist dem Hund beim Spielen ein Zahn abgebrochen, ist der Fachmann gefragt. Das ist der Hunde-Zahnarzt. Hierbei handelt es sich um einen Spezialisten, der neben der Ausbildung zum Veterinär eine Zusatzqualifikation nachweisen kann. Die meisten Zahnbehandlungen beim Hund werden in Vollnarkose ausgeführt.

Fazit:

Wie beim Menschen so auch beim Hund ist die Zahnhygiene für die Gesundheit sehr wichtig. Viel weniger wegen der Optik und der Geruches, aber eben um weitere Erkrankungen zu vermeiden. Wir wollen unseren Hunden doch nur das Beste, also zwischendurch mal Hundezähne putzen!

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