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Bester deutscher Jagdhund? Top 3 Rassen ✔ unser Ranking!

Des deutschen Jägers liebster Jagdhund

Was wäre der Jäger ohne seinen Hund? Er müsste alle Arbeiten bei der Jagd selbst verrichten. Das wäre für ihn schwierig, seine Nase ist im Vergleich zur Hundenase unsensibel, er läuft nicht annähernd so ausdauernd wie der Jagdhund. Und welcher Jäger mag schon selbst ins Wasser springen, um das erlegte Wild an Land zu ziehen, womöglich bei kaltem Wetter? Deutsche Jagdhunderassen gibt es einige, doch nur die besten haben es in die Top 3 der beliebtesten deutschen Jagdhunde geschafft. Welche das sind, erläutert der nachfolgende Artikel.

Platz 1: Der Dackel

Als bester deutscher Jagdhund nimmt der Dackel den ersten Platz im Ranking ein. Er zeichnet sich durch Wendigkeit, Mut und Ausdauer aus. In der Rauhhaar-, Kurzhaar- oder Langhaar-Variante findet er jäger mit jagdhundseine Liebhaber unter den Jägern, die ihn beispielsweise zum Aufstöbern von Kaninchen in ihrem Bau nutzen. Der Dackel, der auch unter der Bezeichnung Teckel bekannt ist, ist ein kleiner deutscher Jagdhund mit einer Schulterhöhe zwischen 17 und 25 Zentimetern. Im Freien zeigt er gern, dass er einen hohen Jagdtrieb besitzt. Selbst im Blumenbeet gräbt er den Maulwurf aus, manchmal zum Leid seines Besitzers. Doch wer denkt, dass sich der Dackel in der Wohnung nicht benehmen kann, der irrt. Hat er eine gute Erziehung genossen, zerstört er keinen Hausrat. Wenn er sich bei der Jagd ordentlich verausgabt hat, liegt er am Abend bei seinen Leuten gern auf dem Sofa. Schnarchen kann er übrigens auch, doch das nimmt man ihm nicht übel.

Platz 2: Der Setter

Ein großer deutscher Jagdhund mit einer Schulterhöhe von bis zu 72 Zentimetern bei den Rüden und bis zu 66 Zentimetern bei den Hündinnen ist der Setter, der seine Ursprünge in Spanien, Frankreich und England hat. Er landet auf Platz zwei der beliebtesten Jagdhunde der Jäger in Deutschland. Als Vorstehhund stöbert er das Wild auf und zeigt seinen Erfolg dem Jäger durch das Vorstehen an. Das bedeutet, er verharrt lautlos in der Bewegung, wobei er ein Vorderbein hebt. Wenn erwünscht, treibt er dem Jäger das Wild auch vor die Flinte beziehungsweise er apportiert es. Zu den wasserscheuen Hunden zählt der Setter nicht, weshalb es ihn auch keine Überwindung kostet, erlegte Enten aus dem Wasser zu holen. Der Setter ist lebhaft und am liebsten ständig unterwegs. Für Treibjagden zeichnet ihn obendrein seine große Teamfähigkeit aus. Allerdings muss er gut abgerichtet sein, sonst reagiert er nervös. Sein Übermaß an Temperament will durch Geduld und Konsequenz schon in jungen Jahren in die Schranken gewiesen werden. Für einen großen Hund besitzt er eine vergleichsweise hohe durchschnittliche Lebenserwartung von 14 Jahren. Ein Wachhund ist er nicht.

Platz 3: Kleiner Münsterländer

Auf den dritten Platz der beliebtesten Jagdhunde schafft es der Kleine Münsterländer. Sein Fell ist pflegeleicht, ohne dass es zur Verfilzung neigt. Auch er ist ein Vorstehhund, mit einer Schulterhöhe von bis zu 56 Zentimetern allerdings deutlich kleiner als der Setter. Aufgestöbertes Wild zeigt er zuverlässig an, auch andere jagdliche Aufgaben sind für ihn kein Problem. So bereitet ihm das Apportieren große Freude, das Streifen durch Wälder und über Felder ist seine größte Leidenschaft. Der Kleine Münsterländer ist sehr gelehrig, aufmerksam und sogar als Wachhund geeignet, weshalb er auch außerhalb der Jagd zum Arbeiten Gelegenheit findet. Das sollte er auch, denn er besitzt wie alle Jagdhunde einen großen Bewegungs- und Arbeitsdrang.


Fazit:

Der Dackel beweist: Der Kleinste kann der Größte sein. Doch nicht allein die Jagdhunderasse macht den Hund zum Jagdhund. Eine kompetente Ausbildung ist die wichtigste Voraussetzung für eine spätere Tauglichkeit. Sie wird in Einzel-Lehrstunden absolviert, in denen der Junghund neben dem Grundgehorsam die jagdlichen Befehle erlernt. Er soll auch aus der Erfahrung seiner Artgenossen lernen. Deshalb nimmt der Jäger neben dem Jagdhund Welpen zu „Schnupper“-Seminaren mit, bei denen der Nachwuchs das Jagdgefühl spüren darf. Ist er alt genug und hat er die Kommandos verinnerlicht, nimmt er an der Jagdhundeprüfung teil.

Wer sich für einen dieser Jagdhunde oder einen anderen, beispielsweise

  • den Großen Münsterländer
  • die Bracke
  • oder den Beagle

interessiert, sollte nach einem geeigneten Züchter suchen. Diesen vermitteln beispielsweise regionale Vereine. Auch ein deutscher Jagdhundeverband wie der Deutsche Jagdverband oder der Deutsche Jagdgebrauchshundverband sind bei der Suche behilflich.

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